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Witch World

Magiearten

Es gibt viele verschiedene Arten der Magie.

Mehr hier --> Witch World unter "Reich der Hexe" - "Magie"

Hier einige:

Chaosmagie

Chaosmagie ist relativ wenig bekannt, da es eine junge und moderne Form der Magie ist. Diese Magieform entstand durch die Ideen verschiedener Magieformen. Die Zeremonialmagie steht im Gegensatz zur Chaosmagie, die strikten Regeln, die die erstgenannte Magieform prägen, passen nicht zur lockeren Art der Chaosmagie, in der alles erlaubt ist. Eine Verwandschaft zum Voodoo ist nicht abwegig, vielleicht ist sie auch grundsätzlich daher entstanden.

Die alten Traditionen handeln eher in der Vergangenheit, lehnen an "Altbewährtes" an. "Was einmal Gut war, bleibt es auch." Chaosmagie geht einen Schritt weiter, alte Traditionen zählen nicht, Rituale müssen nicht nach einem bestimmten Raster ablaufen, technische Hilfsmittel sind hier nicht unüblich. Vielleicht handelst auch Du schon Chaosmagisch, indem Du Dein Buch der Schatten auf der Festplatte Deines PC hinterlegt hast. Da nicht bekannt ist, in wieweit die Technik Einfluß auf die Chaosmagie genommen hat, stehen hier alle Tore offen, experimentierfreudige Magier üben sich derweil an neuen Zauber.

Chaosmagie ist weder Gut noch Böse, sie ist das, was man daraus macht. Es ist die Entscheidung des Anwenders, was er daraus macht. Der Grundsatz der weißen Magie trifft hier nicht zu: "Alles was Du aussendest, kommt 3 x zu Dir zurück". Chaosmagie geht einen Schritt weiter, sagt, Chaos steht über Gut und Böse.

Spiegelmagie

Spiegelmagie ist das Sehen der Zukunft, der Gegenwart und der Vergangenheit mit Hilfe eines Mediums, also einen Spiegel oder einer Kristallkugel. Das ganze funktioniert wie folgt: Die Bilder, die man beim praktizieren der Spiegelmagie sieht, sind Bilder, die in Deinem Inneren entstehen, die durch äußere Einflüsse geschaffen werden. Wenn also die Sinneszellen Deines Körpers aktiviert werden, werden diese Informationen über die Nervenbahnen in Dein Gehirn transportiert und dort verarbeitet. Dort entsteht dann die Vorstellung, ein Gefühl, was Dir als Bild geläufig ist. Die Wahrnehmung spielt nun eine große Rolle, wenn es sich um die Wahrsagung handelt. Wahrnehmung bedeutet die Sinne einzusetzen: Hören, Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken. Du mußt noch die Zeit als festen Faktor mit einplanen. Planen ist dafür der richtige Ausdrück, weil Du ein Gefühl für das Zeitempfinden entwickeln mußt, Du mußt Dich zurecht finden, die Zeit einordnen können. Das klingt natürlich alles viel zu kompliziert

Als Medium eignet sich eine Kugel, die mindestens 10 cm Durchmesser haben sollte. Sie sollte klar sein und möglichst unbeschadet, ohne Lufteinschlüsse oder Risse/Kratzer. Nur so hast Du ein scharfes Bild, welches Du 3-Dimensional sehen und Fraben erkennen kannst. Die Kugel sollte vor Dir auf dem Tisch stehen, bestenfalls in einem Ständer. Die Kugel sollte von Dir sorgsam und aufmerksam behandelt werden. Mit viel Übung und durch starren in die Kugel werden sich irgendwann die Bilder einstellen, die Du dann in der Kugel projektierst und deuten kannst. Hab Geduld, ed dauert nis sich erste Erfolge einstellen. Es kann durchaus sein, dass Du zu Beginn nur Nebel oder Farben siehst.

Kybermagie

Was versteht man unter Kybermagie?
Kybermagie wird allgemein anders die herkömmliche vielleicht auch die spirituelle Art der Magie in wissenschaftlichen Aspekten behandelt und auch so erklärt. Also mit anderen Worten eine Art "Physikmagie".

Was beschreibt die Kybermagie?
Die Kybermagie beschreibt ein allgemeines Informationsmodell, nach dem alle den Energien zugrunde liegenden Informationen des Universum von jedem physisch (inclusive feinstofflichen) existierendem Wesen frei abrufbar, überschreibbar, löschbar, veränderbar usw. sind. Das soll sich vermutlich ähnlich, wie bei einem Computer verhalten, so mein subjektiver Eindruck.
Es wird also nicht versucht mit dem Willen Energien zu lenken, sondern es wird die dahinter liegende Information mit dem Willen verändert.
Ein Beispiel währe eine CNC-Machine: Hier wird ein Informationsgut via CNC-Programmierung eingespeißt und darauf folgt ein Vorgang. Während man in Handarbeit nicht die optimalste Leistung in kürzester Zeit erziehlen kann, schafft die CNC-Maschine die optimalste Leistung.

Als Medium steht das Gehirn mit seinen neurologischen Windungen und das Unterbweisstsein im Vordergrund.

Nach meine Einschätzung soll die Kybermagie mehr auf logischen als auf emotionalen (subjektiven) Erfahrungen beruhen.

Soweit so gut, wenn mir was neues einfällt, gibts ne Fortsetzung.
Ich muss mich vorerst etwas tiefgründiger mit dem Thema befassen.
Wem was einfällt oder auffällt - nur zu!

Erster Vertreter und vermutlich Publizierer der Kybermagie ist Frater V.D.
der auch die Eismagie als magische Ideologie publizierte.

(c) Myst

Sexualmagie

Mit dem Begriff Sexualmagie werden – vor allem in der Ethnologie und Kulturanthropologie – Praktiken und Rituale bezeichnet, die mit der Ausübung der menschlichen Sexualität im Zusammenhang stehen.

Der besonders tabuisierte Bereich der sexuellen Handlungen war seit jeher prädestiniert, in allen Völkern der Welt für magische Praktiken herangezogen zu werden. Sexualität ist die wohl stärkste Quelle aller menschlichen Kultur (siehe auch Sublimation), und es wundert nicht, dass ihr in fast allen Völkern auch magische Eigenschaften beigelegt wurden.

Mit der Hilfe der Sexualmagie sollen – ebenso wie auch bei anderen Formen der Magie – zumeist positive Auswirkungen auf das spirituelle, soziale, berufliche oder materielle Leben des Ritualteilnehmers bewirkt werden. Auch das „Aufladen“ eines kultischen Gegenstandes (z. B. eines Talismans oder einer Sigill) kann ihr Ziel sein.

Sexualmagie kann – wie etwa im Tantrismus – die Form einer Sexualmystik annehmen. Auch andere spirituelle Gemeinschaften verbinden Sexualität mit kosmologischen und spirituellen Ideen.
Inhaltsverzeichnis 


 

Geschichte

Wahrscheinlich war es den Menschen schon in Urzeiten bewusst, dass die Sexualität auf eine numinose Art das Bewusstsein steigert, die Wachheit vergrößert und darüber hinaus andere Empfindungen verstärkt. Hiervon zeugen die weltweiten Mythen, die die Sexualität zum Inhalt haben.

Sexualmagie bzw. Sexualmystik und ihre rituelle Ausformung traten in unterschiedlichen Kulturen auf, so in Sumer im Hieros gamos und in China bei den Fangshi, wo sie seit der vorchristlichen Zeit nachzuweisen sind und wahrscheinlich bis auf die schamanistischen Praktiken der Shang-Zeit zurückgehen. In Indien entwickelte sich das Tantrayana, eine Form der Sexualmystik, die teilweise sexualmagische Techniken umfasst.

Die moderne Form der westlichen Sexualmagie wurde historisch fassbar mit der Gründung des Ordo Templi Orientis durch Theodor Reuss im Jahre 1906, und in der westlichen Kultur wurde die Sexualmagie hauptsächlich von Aleister Crowley, einem britischen Magier, Mitglied des OTO, Anfang des 20. Jahrhunderts erforscht, systematisiert, popularisiert und wiederbelebt. In dieser Zeit entwickelte Sigmund Freud seine Theorie des Narzissmus.

Die Abgrenzung der westlichen Sexualmagie zum indischen Tantra und der chinesischen Variante, ‚der Kunst des Schlafgemaches’, besteht darin, dass sich die westliche Sexualmagie als magische Technik versteht und nicht zwangsläufig in einen religiösen oder spirituellen Zusammenhang eingebettet ist. Das heißt, sie ist primär ein Mittel, um Veränderungen in Übereinstimmung mit dem Willen herbeizuführen, diese Veränderungen können sich aber natürlich auch auf die Spiritualität beziehen. Der Unterschied zu den westlichen Vorstellungen vom Tantra – welches eher als therapeutisches Neotantra zu bezeichnen wäre – ist, dass Sexualmagie nicht das Ziel hat, die Qualität des sexuellen Erlebens zu verbessern, sondern Sexualität als magische Quelle zu nutzen sucht, um spezifische Ziele zu verwirklichen.


Moderne Praxis der Sexualmagie

Die Anhänger der Sexualmagie arbeiten mit Techniken, die sich auf zwei Ebenen beziehen. Die eine ist physisch-sexueller Art, die andere geistiger bzw. konzentrativer Art.

Für die Praktizierenden bedeutet dies, dass auf der geistigen Ebene zunächst ein Ziel definiert wird. Dieses wird sodann in eine Form gebracht, die als Konzentrationsobjekt dient. Dies kann beispielsweise ein Mantra bzw. eine Affirmation sein, eine Visualisation oder Imagination. Das Ziel oder Konzentrationsobjekt wird so genau wie möglich konkretisiert.

Die Konzentration auf das Objekt (Ziel) wird während des gesamten Sexualaktes oder der rituellen Ausformung des Sexualaktes aufrechterhalten und geht über den oder die Orgasmen hinaus bis in den Bereich der Entspannungsphase. Durch die Willensanstrengung die dazu erforderlich ist, soll eine starke, zugespitzte Konzentration erzeugt werden.

Hierbei wird angestrebt, eine höchstmögliche Erregung beizubehalten, wozu u.a. der Sexualakt solange wie möglich ausgedehnt wird. Dies kann durch langanhaltende Orgasmusvermeidung oder durch das Gegenteil, die Erzeugung vieler Orgasmen hintereinander, erreicht werden. Hierdurch soll die Magie besonders stark werden.

Die Orgasmusformen, die herbeigeführt werden können und angewendet werden, sind der gewöhnliche Genitalorgasmus sowie der Ganzkörper- oder Talorgasmus. Der Ganzkörperorgasmus unterscheidet sich vom normalen Orgasmus durch eine Intensivierung des Empfindens, das sich auf den ganzen Körper ausdehnt, die längere Dauer und beim Mann durch das Ausbleiben oder die Verzögerung der Ejakulation. Der Ganzkörperorgasmus stellt eine Form der Ekstase dar und wird oft erzeugt, um magische Arbeiten mit dem Ziel der Bewusstseinserweiterung durchzuführen.

Bei sexualmagischen Praktiken können auch stimulierende Mittel, wie Tabubruch (im Sinne ungewöhnlicher oder "verbotener" Sexualpraktiken), Ritualmagie, Musik und Drogen eingesetzt werden.

Zur physischen Ebene der Sexualmagie gehören auch Techniken der Verbesserung der Wahrnehmung und der geistigen Übung, wie etwa Gedankenkontrolle, Konzentration, Visualisation und Imagination, Atemübungen (Pranayama) und Meditation.

Sexualmagie kann sowohl autoerotisch als auch hetero- oder homoerotisch praktiziert werden.

Moderne Kritik

Die zeitgenössische Sexualmagie wird gesellschaftlich der Perversion verdächtigt, da teilweise auch Dinge praktiziert werden, die dem 'sexuellen Normalverbraucher' als anrüchig, beunruhigend, ekelerregend oder bizarr erscheinen können. Solche Praktiken sind beispielsweise die bewussten Tabubrüche, in denen absichtlich Formen von Sexualität ausgeübt werden, die als unangenehm, angstbesetzt, ekelerregend oder schmerzvoll erlebt werden.

Quelle:
www.wikipedia.de




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